«Wenn im Chalet wieder Licht brennt» – key2stay in der SIMMENTAL ZEITUNG (3. September 2026)
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SIMMENTAL ZEITUNG Donnerstag, 3. September 2026Ausgabe Nr. 36, Seite 8 · Publireportage

Wie zwei junge Unternehmer Ferienwohnungen im Simmental bewirtschaften – mit Bewährtem und mit neuen Kanälen

Wenn im Chalet wieder Licht brennt

Im Simmental stehen viele Ferienwohnungen einen grossen Teil des Jahres leer. Nicht, weil sie niemand möchte, sondern weil das Vermieten Zeit, Präsenz und Organisation verlangt. Dionys Dubois und Noah Moser haben daraus ein Unternehmen gemacht. Ihr Ansatz ist dabei weniger spektakulär, als man vermuten würde: Sie schaffen das Bisherige nicht ab, sondern ergänzen es.

Die Geschäftsführer Noah Moser und Dionys Dubois von key2stay
Die Geschäftsführer Noah Moser und Dionys Dubois.

Ein Bild, das viele kennen

Wer im November durch Zweisimmen, Boltigen oder an die Lenk fährt, kennt es: gepflegte Chalets, schöne Wohnungen und dunkle Fenster. Viele dieser Objekte gehören Familien, die seit Generationen mit dem Tal verbunden sind. Verkaufen kommt für die wenigsten in Frage. Aber vermieten? «Da winken viele ab», sagt Dionys Dubois. «Nicht aus Desinteresse – sondern weil sie ziemlich genau wissen, wie viel Arbeit dahintersteckt.»

Der Aufwand, den niemand sieht

Und dieses Wissen täuscht nicht. Da sind die Anfragen, die am Sonntagabend beantwortet werden wollen. Die Schlüsselübergabe, wenn der Zug Verspätung hat. Die Wäsche, die zwischen zwei Buchungen frisch sein muss. Ein tropfender Hahn, ausgerechnet dann, wenn Gäste im Haus sind. Dazu Kalender, Preise, Rückmeldungen. «Eine Ferienwohnung zu vermieten, ist kein Nebenbei-Job», sagt Noah Moser. Genau diese Arbeit übernimmt key2stay: von den Fotos und der Inserierung über die Betreuung der Gäste bis zur Reinigung nach der Abreise.

«Wir haben das Rad nicht neu erfunden, wir hängen einfach etwas dran.»

Dionys Dubois

«Wir haben das Rad nicht neu erfunden»

Verwaltungen für Ferienwohnungen gibt es im Berner Oberland seit Jahrzehnten. «Vieles, was hier über Jahre gewachsen ist, funktioniert», sagt Dionys Dubois. «Wir haben das Rad nicht neu erfunden, wir hängen einfach etwas dran.» Was sie damit meinen: Die klassischen Wege bleiben bestehen. Wer anrufen will, ruft an. Wer lieber eine Mail schreibt, schreibt eine Mail. Wer direkt über die Website bucht, bucht direkt.

Zwei Welten, die sich nicht ausschliessen

Dazu kommt die digitale Seite: professionelle Bilder, gepflegte Inserate und Präsenz auf international bekannten Buchungsplattformen wie Airbnb, Booking.com oder Vrbo. In der Branche werde meistens das eine oder das andere gemacht, beobachten die beiden, entweder das Gewachsene oder das Digitale. «Für uns ist das kein Entweder-oder», sagt Noah Moser. «Beides zusammen ergibt schlicht mehr Belegung.»

Stammgäste bleiben Stammgäste

Der praktische Nutzen zeigt sich bei den Gästen. Manche Familien kommen seit Jahren in dieselbe Wohnung, oft zur gleichen Zeit und zu ähnlichen Konditionen. Diese Beziehungen bleiben bestehen und werden nicht durch ein System ersetzt. Gleichzeitig erreichen die neuen Kanäle Gäste, die das Tal noch gar nicht kennen und ohne Inserat nie hierhergefunden hätten. «Die einen kommen wieder, die anderen kommen neu dazu», sagt Dionys Dubois. «Erst zusammen füllt sich der Kalender.»

Der Eigentümer entscheidet

Wichtig ist den beiden, dass kein Eigentümer zu etwas gedrängt wird. «Der Eigentümer bleibt Eigentümer und entscheidet jederzeit selbst, was mit seinem Chalet geschieht», sagt Noah Moser. Dazu gehört auch die Eigennutzung: Möchte jemand sein Chalet selbst nutzen, hat das selbstverständlich Vorrang. Auch bei der Vermietung bleibt die Wahlfreiheit bestehen. Einzelne Plattformen lassen sich vollständig ausschliessen, und wer seine Wohnung ausschliesslich über die bisherigen Wege vermieten möchte, kann das weiterhin tun. «Wir bewirtschaften es, wir übernehmen es nicht.»

Was im Tal bleibt

Gereinigt, unterhalten und repariert wird mit Partnerbetrieben aus der Region. «Vieles könnten wir günstiger von auswärts organisieren – aber das wäre nicht unser Verständnis von Ferienvermietung», sagt Dionys Dubois. Auch die Gäste selbst hinterlassen Spuren: Sie kaufen beim Dorfbäcker ein, essen im Restaurant, lösen Bergbahntickets. Jede belegte Woche ist damit auch ein kleiner Beitrag an das lokale Gewerbe. Besonders im Blick haben die beiden dabei die Zeit ausserhalb der Hochsaison, den Mai, wenn die Wiesen blühen, und den Oktober, wenn die Wanderwege ruhig sind.

«Das hätten wir nicht gedacht»

Nach der ersten Saison hätten mehrere Eigentümer fast dasselbe gesagt, erzählen die beiden: «Das hätten wir nicht gedacht.» Gemeint sei damit nicht nur die Auslastung, sondern vor allem, wie wenig sie selber damit zu tun hatten. «Dann haben wir unseren Job gemacht», sagt Noah Moser. «Eine Ferienwohnung soll ja kein zweiter Arbeitsplatz sein.»

Was in Ihrer Ferienwohnung steckt

Jede Ferienwohnung ist anders. Eigentümer, die wissen möchten, welches Potenzial in ihrer Immobilie steckt, erhalten bei key2stay eine kostenlose und unverbindliche Potenzialanalyse. Dabei wird individuell angeschaut, welche Möglichkeiten zur Wohnung und zu den persönlichen Vorstellungen des Eigentümers passen.

Publireportage, erschienen in der SIMMENTAL ZEITUNG, Ausgabe Nr. 36 vom Donnerstag, 3. September 2026, Seite 8. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung.

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